Mein Jahresrückblick – Kreuz und quer unterwegs

2017 war für mich ein Jahr mit vielen Veränderungen. Die Größte darunter war mein Umzug nach München. Dadurch haben sich viele neuen Perspektiven und Motive bezüglich der Fotografie ergeben. München und die Alpen bieten unzählige Motive und tolle Erfahrungen.

In diesem Beitrag möchte ich mein fotografisches Jahr Revue passieren lassen und euch meine persönlichen Highlights zeigen. Eine Auswahl zu treffen viel mir sehr schwer. Dennoch habe ich es versucht und will euch meine liebsten Bilder der vergangenen 12 Monate zeigen. Dabei habe ich die Monate etwas zusammengefasst.

Januar bis März – Die ersten Erkundungen am Starnberger See und in und um München

Als erstes ging es an den Starnberger See. An einem kalten und sonnigen Wintertag erkundete ich das Seeufer. Hier bekam ich einen ersten Eindruck von den bayrischen Seen und den für sie typischen Bootshäuser und den langen Stegen.

Ein Bootshaus am gefrorenen Ufer des Starnberger Sees.
Ein Bootshaus am gefrorenen Ufer des Starnberger Sees.
Das mit Schnee bedeckte Ufer und ein Steg ragen in den Starnberger See.
Das mit Schnee bedeckte Ufer und ein Steg ragen in den Starnberger See.

Im März startete ich dann eine kleine Erkundungstour durch die Münchner U-Bahn. Hier gibt es einige fotografisch sehr reizvolle Stationen. Dabei sind besonders die Station St. Quirin Platz und an der Candidstraße sehr reizvoll.

Die Rolltreppen führen hinunter auf den mit Tageslicht durchfluteten Bahnsteig.
Die Rolltreppen führen hinunter auf den mit Tageslicht durchfluteten Bahnsteig.
Eine Kombination aus mehreren Langzeitbelichtungen lässt die warteten Menschen wie Geister erscheinen.
Eine Kombination aus mehreren Langzeitbelichtungen lässt die warteten Menschen wie Geister erscheinen.

April & Mai – Münchens Architektur und der Sylvensteinsee

Abseits der vielfältigen Landschaft im Umland hat München auch so fotografisch viel zu bieten. So gibt es in der Stadt einige Hochhäuser, so auch die Zentrale des ADACs.  Das Gebäude bietet viele verschiedene Motive und Perspektiven. Gerade und geschwungene Linien bieten viele Möglichkeiten zur Bildkomposition.

Der Blick nach oben auf das Hochhaus der ADAC Zentrale.
Der Blick nach oben auf das Hochhaus der ADAC Zentrale.
Die bunte Fassade des Gebäudes leuchtet in der Abendsonne.
Die bunte Fassade des Gebäudes leuchtet in der Abendsonne.

Aber auch für seine vielen Prachtbauten ist München bekannt. Das Nymphenburger Schloss ist nur einer von vielen. Auf einer ausgiebigen Fototour im Mai habe ich das Schloss Nymphenburg erkundet und einige tolle Aufnahmen geschossen.

Ein dramatischer und kräftiger Sonnenuntergang am Schloss Nymphenburg.
Ein dramatischer und kräftiger Sonnenuntergang am Schloss Nymphenburg.

Außerdem war ich in dieser Zeit auch zum ersten Mal am Sylvesteinsee und dem Oberlauf der Isar. Eine Landschaft die ich so vorher nicht kannte und mich sofort in ihren Bann gezogen hat und die ich noch öfters ablichten sollte.

Der Sylvensteinsee und seine markante Brücke.
Der Sylvensteinsee und seine markante Brücke.

Juni bis August – Bayerns Seen und der Hotspot Eibsee

In den Sommermonaten war ich sehr viel an Bayerns Seen unterwegs. Dabei hat es mir der Eibsee besonders angetan. Er ist einer der schönsten und bekanntesten Bergseen Deutschlands. Über ihm erhebt sich direkt die Zugspitze.

Trotz der Sommermonate ist der Eibsee und die Zugspitze immer wieder mit Wolken verhangenen. Dadurch entstanden immer wieder tolle Motive und bei jedem neuen Besuch ergeben sich neue Motive. Vom Eibsee stammen viele meiner liebsten Aufnahmen aus diesem Jahr.

Das Ufer des Eibsees und der wolkenverhangene Wald dahinter.
Das Ufer des Eibsees und der wolkenverhangene Wald dahinter.
Der Gipfel der Zugspitze ist oft von dicken Wolken verdeckt.
Der Gipfel der Zugspitze ist oft von dicken Wolken verdeckt.
Der Sommer in den Bergen. Wolken stauen sich an den Gipfeln rund um die Zugspitze.
Der Sommer in den Bergen. Wolken stauen sich an den Gipfeln rund um die Zugspitze.

Ein besonderes Erlebnis erwartete mich im August, eine Fototour rund um die Alpspitze. Auf dieser Tour habe ich meine ersten Erfahrungen in der hochalpinen Landschaft gesammelt. Es ergaben sich tolle Motive und Perspektiven. Die zerklüftete Landschaft ist einzigartig.

Der Blick in Richtung Zugspitze ist einmalig. Die Hochgebirgslandschaft bietet viele tolle Motive.
Der Blick in Richtung Zugspitze ist einmalig. Die Hochgebirgslandschaft bietet viele tolle Motive.

Ende August war mein Ziel dann der Geroldsee. Eine klare Sommernacht lieferte perfekte Bedingungen für einige Aufnahmen der Milchstraße. Nach einer kurzen Nacht im Auto konnte ich dann noch einen wundervollen Sonnenaufgang genießen.

Die Milchstraße erhebt sich über einer der vielen Heuhütten am Geroldsee.
Die Milchstraße erhebt sich über einer der vielen Heuhütten am Geroldsee.
Das erste Licht des Tages durchdringt den Wald rund um den Geroldsee.
Das erste Licht des Tages durchdringt den Wald rund um den Geroldsee.

September & Oktober – Spätsommer in den Bergen und es geht in die Luft

Im September neigte sich der Sommer langsam dem Ende. Auch in diesem Monat war mal wieder der Eibsee eines meiner Ziele. Durch die kürzer werdenden Tage boten sich auch nachmittags schon tolle Lichtverhältnisse mit weichem Licht.

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Der Eibsee im Spätsommer. Das „letzte“ Licht des Sommer streift die Landschaft.

Neben dem Eibsee ist auch der Kochelsee mit seinen drei bekannten Bootshäusern ein tolles und allseits bekanntes Motiv. Hier habe ich versucht das Motiv neu in Szene zu setzen und die Hütten durch das Schilf aufgenommen. Die tiefstehende Sonne tauchte die Szene in ein schönes weiches Licht.

Die Bootshäuser am Kochelsee einmal aus einem anderen Blickwinkel.
Die Bootshäuser am Kochelsee einmal aus einem anderen Blickwinkel.

Im Oktober bekam ich dann meine Drohne und diese musste natürlich auch gleich ausprobiert werden. Die erste Gelegenheit ergab sich dabei wieder am Geroldsee. Es war ein kalter Oktober morgen und die Sonne kam kaum durch die Wolken. Der Steg am See ergab trotzdem ein tolles Motiv.

Der Steg ragt tief in den Geroldsee hinein. 
Der Steg ragt tief in den Geroldsee hinein.

Und auch am Eibsee gab es im Herbst wieder Motive für die Drohne.

Der Steinringpriel am Eibsee von oben. Tiefblaues Wasser mit Laub auf der Oberfläche.
Der Steinringpriel am Eibsee von oben. Tiefblaues Wasser mit Laub auf der Oberfläche.

Ende Oktober kündigte sich dann auch der erste Schnee an. An einem kalten Morgen konnte ich am Geroldsee die von ersten Sonnenlicht erleuchteten Berge einfangen.

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Ein kalter Morgen mit warmen Licht. Die Berge sind vom ersten Schnee bedeckt.

Schließlich zog es mich gegen Ende Oktober noch einmal an den Sylvensteinsee. Die Wettervorhersage versprach Nebel und danach klaren Himmel. Dass der Nebel so dick sein würde, wie er dann war, habe ich jedoch nicht erwartet. Es dauerte mehr als zwei Stunden bis die Sonne sich durchgekämpft hatte. Auch die Drohne war wieder mit dabei. Abseits vom Nebel ergaben sich so tolle Aufnahmen über den Sylvensteinsee und auf die Isar.

Der Blick über die in den Sylvensteinsee mündende Isar.
Der Blick über die in den Sylvensteinsee mündende Isar.
Blick mit der Drohne hinab auf die Isar.
Blick mit der Drohne hinab auf die Isar.

November & Dezember – Das Ende des Jahres im Schnee und am Hintersee

Das erste Ziel im November war der Hintersee bei Berchtesgaden. Es war ein kalter und klarer Morgen. Die Stimmung mit der aufgehenden Sonne und dem in leichten Nebel gehüllten See war die Basis für viele tolle Motive. So kam es auch, dass ich nicht allein dort unterwegs war. Ein besonders Motiv ergab sich an einem Bootsanleger und den festgemachten Booten. Hier entstand eines meiner Lieblingsmotive des letzten Jahres.

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Eines meiner absoluten Lieblingsmotive. Das Boot am Hintersee.

Aber auch abseits dieses Motivs entstanden an diesem Tag viele großartige Aufnahmen. Von denen aus eine in meinem Kalender für 2018 zusehen gibt. Der See und die umliegenden Berge sind schlicht und einfach atemberaubend, daher sagen hier die Bilder mehr als alle meine Worte.

Der Hintersee im ersten Tageslicht. Die Vielzahl an Motiven ist schlicht überwältigend.
Der Hintersee im ersten Tageslicht. Die Vielzahl an Motiven ist schlicht überwältigend.

Zum Jahresabschluss fuhr ich Anfang Dezember noch einmal an den Eibsee. Die Schneefälle der letzten Tage und der Wetterbericht versprachen klassische Wintermotive. Jedoch lag der See zu Sonnenaufgang unter einer dicken Wolkendecke. So ergaben sich eher düstere und stimmungsvolle Aufnahmen.

Der Blick über den Eibsee auf die schneebedeckte Sassensinsel.
Der Blick über den Eibsee auf die schneebedeckte Sassensinsel.

Auch in diesem Morgen hatte ich meine Drohne wieder im Fotorucksack. Mit der aufsteigenden Sonne und der weißen Landschaft ergaben sich, für mich, komplett neue Motive mit sehr spannenden Farben und Kontrasten.

Der Steinringpriel am Eibsee von oben. Dieses mal fast zugefroren und umringt von schneebedeckten Bäumen.
Der Steinringpriel am Eibsee von oben. Dieses mal fast zugefroren und umringt von schneebedeckten Bäumen.
Der Eibsee im Winter. Das typische türkise Wasser bildet einen tollen Kontrast zum verschneiten Wald.
Der Eibsee im Winter. Das typische türkise Wasser bildet einen tollen Kontrast zum verschneiten Wald.

Mein persönliches Fazit und Ausblick

Das letzte Jahr hat mich fotografisch stark gefordert und dabei voran gebracht. Die Vielfalt der Motive und Orte in den Bergen und an den Seen Bayerns bieten eine unendliche Vielfalt an Motiven. Hier das die Aufnahme so zu realisieren wie sich im Kopf entstanden sind, ist eine echte Herausforderung. Zudem gibt es viele bekannte Motive, die ich in meinem Stil präsentieren will.

Auch in der Bearbeitung habe ich mich weiterentwickelt und versucht meinen eigenen Stil mehr zu definieren und auszuarbeiten. Das erste Resultat dieses Prozesses sind die ersten Versionen meiner Presets für Lightroom. Diese bilden die Grundlage für fast alle meine Bildbearbeitungen. Hierbei habe ich unglaublich viel zur Bearbeitung meiner Aufnahmen gelernt.

Für das nächste Jahr habe ich mir daher vorgenommen, meinen Stil weiter zu entwickeln und zu perfektionieren. Dabei will ich bekannte Orte besuchen und neue Perspektiven entdecken. Auf der Agenda stehen dabei zum Beispiel das Schloss Neuschwanstein, der Königsee und auch wieder der Hintersee. Natürlich werde ich am Eibsee unterwegs sein, dieser Ort fasziniert mich nach wie vor. Dort gibt es auch noch viel zu entdecken und ausgetretene Pfade zu verlassen.

Eine große Inspiration dabei ist das Buch der German Roamers. Diese Kollektiv hat einen großen Einfluss auf meine Art und Weise zu fotografieren. Ihr Stil und Kompositionen sind einfach einzigartig.

Wie immer erfahrt alles neue hier im Blog. Neue Fotos und Aufnahmen könnt ihr regelmäßig auf Facebook, Instagram oder 500px sehen. Was würdet ihr gern von mir im Jahr 2018 sehen, lasst es mich in den Kommentaren wissen.

3 Antworten auf „Mein Jahresrückblick – Kreuz und quer unterwegs

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