Winterwunderland – Unterwegs am winterlichen Eibsee

In diesem Beitrag möchte ich euch noch ein paar Bilder von meiner letzten Tour im vergangenen Jahr zeigen. Das ein oder andere Bild findet ihr auch in meinem Jahresrückblick. Ich war wieder mal am Eibsee unterwegs. Es war Anfang Dezember und nach den ersten Schneefällen war die Landschaft um den See mit einer dicken Schneedecke bedeckt und der See noch nicht zugefroren.

Mit der Drohne über dem winterlichen Eibsee

Wieder mal hatte ich mir den Wecker recht früh gestellt, um beim Sonnenaufgang am See zu sein. Leider lag der See bei meiner Ankunft unter einer dicken Wolkendecke. Nichtsdestotrotz machte ich mich mit Kamera und Drohne bewaffnet auf den Rundweg um den See.

Der See lag zum Sonnenaufgang unter einer dicken Wolkendecke.
Der See lag zum Sonnenaufgang unter einer dicken Wolkendecke.

Der Weg um den Eibsee führt durch den Wald. Daher ist schwer einen geeigneten Startplatz für die Drohne zu finden. An einer kleinen Bucht am Steinringpriel gibt es aber eine Lichtung. Hier ließ ich das erste Mal die Drohne steigen. Das dunkle Wasser und die weißen Wälder um den winterlichen Eibsee geben einen tollen Kontrast.

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Der Steinringpriel ist fast zugefroren. Ein tolles Motiv aus der Luft.

Einmal in der Luft steuerte ich die Drohne über den Steinringpriel, einen kleinen See direkt neben dem Eibsee. Er war fast zugefroren und ergab ein komplett anderes Bild, als das ich das letzte Mal im Herbst dort war. Auch hier ergaben die winterlichen Wälder und das dunkle Wasser wieder einen tollen Kontrast.

Die aufgehende Sonne brachte ein wenig Farbe in die sonst recht graue Winterlandschaft.
Die aufgehende Sonne brachte ein wenig Farbe in die sonst recht graue Winterlandschaft.

In der Zwischenzeit stieg die Sonne immer höher und begann langsam die dicken Wolken aufzulösen. Beim Blick mit der Drohne in Richtung Norden zeichnete sich das warme Licht etwas in den Wolken und verlieh der sonst recht grauen Landschaft etwas Farbe.

Die ersten Aufnahmen waren dann schon mal im Kasten. Mit der Drohne erhalte ich immer mal wieder eine neue und spannende Perspektive auf bekannte Orte. Leider sind ist Bildqualität, ohne direktes Sonnenlicht nicht immer so gut. Dennoch geben die Aufnahmen schon einiges her, wenn man bedenkt wie klein der Kamerasensor ist.

Unterwegs auf dem verschneiten Rundweg

Wie unschwer zu erkennen lag Anfang Dezember sehr viel Schnee am Eibsee. Auch der Wanderweg war komplett mit Schnee bedeckt, sodass ich nicht ganz so schnell voran kam wie gedacht.

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Der verschneite Rundweg führt durch die Wälder rund um den Eibsee

Das war aber nicht so schlimm, da sich die Sonne nur sehr langsam durch die dicken Wolken kämpfte. So ergaben sich eher graue und dunklere Aufnahmen, die durch die vielen Schnee aber eine besondere Atmosphäre ausstrahlen.

Die gesamte Landschaft um den Eibsee war mit einer dicken Schneedecke bedeckt
Die gesamte Landschaft um den Eibsee war mit einer dicken Schneedecke bedeckt.

Das dunkle Wasser und der helle Schnee bildeten nicht nur auf den Drohnen-Aufnahmen einen starken und großartigen Kontrast. Auch während der Wanderung entlang des Ufers war dieser Kontrast stets präsent.

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Blick auf die verschneite Sasseninsel. Wie jeden Morgen war das Wasser besonders ruhig.

Besonders die schneeweiße Sasseninsel steht beispielhaft für diesen Kontrast. Sie ragt unübersehbar aus dem dunkeln Wasser heraus. Wie jeden Morgen war die Oberfläche des Sees besonders ruhig. Das Resultat sind wie so oft perfekte Spiegelungen.

Ich folgte dem Weg etwa bis zur Hälfte der Strecke. Die höher steigende Sonne löste langsam aber sicher die Wolken auf. Jedoch kam noch nicht genug Licht durch Wolkendecke, um ein interessanten und neues Motiv zu bilden. Zudem steigt die Sonne hinter den Bergen des Wettersteingebirges auf. Dadurch kam noch weniger Licht am See an.

Ich machte ich mich auf den Rückweg, mit der Hoffnung dass sich noch das ein oder andere Motiv ergibt. So war es dann auch, manchmal reicht es einfach nur sich umzudrehen. Als ich mich auf den Rückweg machte, ergab sich sofort ein Motiv.

Zurückschauen sollte man in der Fotografie immer. Dieses Motiv ergab direkt nach den Umkehr.
Zurückschauen sollte man in der Fotografie immer. Dieses Motiv ergab direkt nach der Umkehr.

Die Schneise des Rundweges und daran stehenden Bäumen ergaben einen perfekten Rahmen für die sich dahinter auftürmenden Berge. Eine große Wolkenlücke gab den Blick frei.

Die Wolken hatten sich mittlerweile fast komplett aufgelöst und andere Fotobegeisterte, Jogger und Frühaufsteher machten sich auf den Weg um den winterliche Eibsee. So ergab sich dann auch noch das „perfekte“ Wintermotiv. Der Himmel war inzwischen klar und der See immer noch ruhig. Perfekte Bedingungen für ein vertikale Panorama mit der Zugspitze im Hintergrund.

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Das perfekte Wintermotiv. Die Zugspitze eingebettet in die winterliche Landschaft am Eibsee.

Diese Bedingungen nutze ich und ließ die Drohne noch einmal steigen. Dieses Mal war das Seeufer das Ziel. Aus einer Höhe von knapp 80 Meter richtete ich die Kamera senkrecht nach unten. Das Sonnenlicht kam von Osten, auf dem Bild links, in den Bildausschnitt. Mit ein wenig Nachbearbeitung wurden die Uferbereiche und das türkise Wasser wunderbar sichtbar. Ein Wolke sorgt zusätzlich für eine wunderbare Stimmung.

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Bild auf den Eibsee aus gut 80 Metern Höhe. Die Farben des Wassers kommen mit der richtigen Nachbearbeitung stärker zur Geltung.

Das frühe Aufstehen machte sich in der Zwischenzeit doch bemerkbar und so machte ich mich langsam aber sicher auf den Rückweg zum Parkplatz. Auf der Brücke über den Obersee ergab sich dann nochmal ein letztes Motiv. Während der Vordergrund im Schatten lag, wurden die Berge im Hintergrund schon vom warmen Sonnenlicht erleuchtet.

Die Sonne erhellt die Berge rund um den Eibsee.
Die Sonne erhellt die Berge rund um den Eibsee.

Auf der Rückfahrt bot sich dann ein, für mich besonderes, Schauspiel. Die Sonne hatte die nötige Höhe erreicht, um langsam die Berggipfel zu überstrahlen. So kam es dass die Alpspitze vom Sonnenlicht bereits angestrahlt wurde, während große Teile des Tals noch im Schatten lagen. Ein sehr gutes Motiv zum Abschluss der Tour.

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Die Alpspitze wird vom ersten Licht angestrahlt während das Tal noch im Schatten liegt.

Der Eibsee ist auch im Winter eine Reise wert, auch wenn man nicht unbedingt zum Sonnenaufgang dort sein muss. Die Sonne braucht doch ein bis zwei Stunden bis sie die nötige Höhe erreicht hat. Mit etwas Glück beim Wetter und einem wolkenfreien Himmel lohnt es sich aber bestimmt trotzdem.

Ein kleines aber muss dann aber noch erwähnen. Der Eibsee bezieht seinen fotografischen Reiz vor allem durch die tollen Spiegelungen und Reflexionen. Davon bekommt man aber derzeit wenig zu sehen, da der gesamte See zugefroren ist. Ich war letztes Wochenende bei perfektem Winterwetter dort. Der komplette See war mit einer dicken Eisdecke überzogen. Die Sonne steigt, glaube ich, nicht hoch genug damit ihr Licht den See erreicht. Der gesamte See liegt im Schatten der Zugspitze und des Wettersteingebirges. Einen Eindruck davon könnt ihr euch auf Facebook verschaffen.

Wie immer freue ich mich über Feedback und Anregungen. Aktuell bin ich viel auf Instagram aktiv. Auf meinem Instagram-Profil findet ihr immer aktuelle und neue Fotos, bevor diese in einem ausführlichen Beitrag hier im Blog landen. Auf 500px könnt ihr mich auf gern besuchen.

 

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