Meine Fototasche

Ein Blick in meine Fototasche

Auf dieser Seite erfahrt ihr welche Kameras und Objektive sich in meiner Fototasche befinden. Außerdem teile ich auch gleich ein paar Erfahrungen und zeige Pro und Contra kurz auf.

Ich nutze die sehr guten Systemkameras von Fujifilm und die dazu passenden Objektive. Seit kurzer Zeit hat die Pentacon Six den Weg in meine Fototasche gefunden. Das Fotografieren im analogen Mittelformat ist eine besondere Herausforderung. Ein gutes Stativ und der ein oder andere Filter für Langzeitbelichtungen dürfen, wie auch eine Drohne, natürlich nicht fehlen.

In meiner Fototasche befinden sich zur Zeit:

Digitale Kameras

Zuerst eine kurze Einleitung wie ich zu meinen jetzigen Kameras kam.

Jeder Fotografen kommt früher oder später an einen Punkt an dem er sich die „Systemfrage“ stellt. Welches Kamerasystem und welcher Hersteller kommt den eigenen Anforderungen am besten entgegen. Hier gibt es drei große Lager, Canon und Nikon als altbekannte Hersteller sowie Sony als Neuseinsteiger, der mit seiner Alpha 7 Serie das spiegellose Vollformat etabliert hat. Sie sind die beiden wohl bekanntesten Hersteller von Kameras und Objektiven. Ich nutzte lange Zeit Nikon DSLRs, sowohl Crop- als Vollformat (Nikon D700) und war immer zufrieden. Irgendwann wurde mir die D700 zu schwer und unhandlich, etwas Kleineres aber qualitativ gleichwertiges musste her. Ich entschied mich für Fujifilm und habe bis heute nicht bereut.


Fuji X-T2

Die Fujifilm X-T2

Nachdem ich die Fujifilm X-E1 schon einige Zeit als Backup-Kamera nutzte, kannte ich die Vorteile des System. Mit etwas Glück erstand ich die Fujifilm X-T1 recht günstig. Wieder mit etwas Glück habe den Nachfolger, die Fuji X-T2 günstig bekommen und sie ist seitdem so etwas wie mein „Arbeitstier“. Ich besitze mittlerweile zwei Bodys der X-T2, um nicht so oft die Objektiv wechseln zu müssen. Sie ist, wie die Fuji X-T1, klein und handlich. Die Fuji X-T2 hat in Sachen Bedienung einige Vorteile, wie ein klappbares Display. Zudem sind die Drehrädchen für die Belichtungszeit, ISO, Aufnahmemodus oder Belichtungskorrektur besser zu bedienen und etwas größer. Der 24 Megapixel X-Trans Sensor liefert gestochen scharfe Bilder.Über das Menü können noch mehr Einstellungen vorgenommen werden, z.B. für Videoaufnahmen usw. Für mich ist die X-T2 eine sehr gute Kamera, die meinen Ansprüchen komplett genügt und in Kombination mit den Fuji XF Objektiven hervorragende Bilder produziert.

nach oben

Objektive

Gute Objektive sind, neben einem guten Kamera-Body, entscheidend für die Bildqualität. Die XF-Objektive von Fujifilm stehen in Qualität und Verarbeitung den Kamera-Bodies in nichts nach. Sie sind ein Garant für scharfe und kontrastreiche Bilder. Mittlerweile fotografiere ich nur noch mit Festbrennweiten, daher habe ich auch wie gesagt zwei Bodys der Fuji X-T2.

nach oben

Fuji XF 23mm f/1.4

Das Fujifilm XF 23mm f/1.4

Was soll ich sagen, das Fuji XF 23mm f/1.4 ist wohl eines der besten Objektive für das Fuji X-System. Die Offenblende von 1.4 macht es zu einem sehr lichtstarken Objektiv. Dabei ist es bei Offenblende trotzdem sehr scharf, einzig chromatischen Aberrationen sind teils recht stark. Die Brennweite von 23mm bzw. 35mm auf Kleinbild-/Vollformat ist eine der klassischen Brennweiten in der Fotografie. Mit der Kombination aus großer Offenblende und Brennweite lassen sich Motive vielfältig gestalten. Objekte lassen sich gut freistellen. Auch in der Dämmerung oder auf Konzerten kann ich ohne Stativ fotografieren und scharfe Bilder erhalten. Früher habe ich das Objektiv viel bei Konzerten, für Streetfotografie oder auch für Portraits und Detailaufnahmen genutzt. Da ich mich in letzter Zeit stark auf die Landschaftsfotografie im schönen Bayern konzentriere, kommt es dementsprechend oft in der Natur zum Einsatz. Auch hierfür ist es sehr gut geeignet, obwohl etwas weniger Brennweite für weinwinklige Aufnahmen manchmal nicht schadet. Mit der Blende von 1.4 ergibt sich einfach viel Spielraum um mit Schärfe und Unschärfe zu experimentieren. Der Autofokus ist leider etwas langsam. Dafür kann mit einem Zug am Fokusring, in Richtung Kamera-Body, auf manuellen Fokus umstellen und butterweich fokussieren, samt Fokuspeaking der Fuji X-T2 entstehen auch so scharfe Bilder.

nach oben

Fuji XF 56mm f/1.2

Das Fujifilm XF 56mm f/1.2

Mit dem Fuji XF 56mm f/1.2 hat Fujifilm ein eine weitere hervorragende Festbrennweite für das X-System im Programm. Dabei entsprechen die 56mm circa einer Brennweite von 85mm an Kleinbild-/Vollformat. Das macht Objektiv prädestiniert für Portraitaufnahmen. Andere Motive wie Detailaufnahmen und Close-Ups sind auch möglich, aber aufgrund der hohen Naheinstellgrenze des Objektivs nicht unbedingt praktikabel. Die Offenblende von 1.2 kann ermöglicht es wunderschöne Effekte zu erzielen und das Motiv vom Hintergrund freistellen. Bei mir kam das Objektiv auf Wohnzimmerkonzerten oder bei meinen seltenen Portraitshootings zu Einsatz. Auch für die Landschaftsfotografie kann man es gut verwenden, um die einen Bildausschnitt und die Weite eines Motivs zu komprimieren. Besonders vertikale Panoramen erstelle ich mit diesem Objektiv sehr gern. Einerseits sind Perspektiven und Aufnahmen etwas komprimiert. Anderseits hat das Motiv einen sehr weiten Blickwinkel, für mich eine tolle Kombination.

nach oben

Fuji XF 14mm f/2.8

Das Fujifilm XF 14mm f/2.8

Da das Fuji XF 23mm f/1.4 ein einigen Fällen ein wenig an Weitwinkel vermissen lässt, habe ich mir als Ergänzung das Fuji XF 14mm f/2.8 gekauft, um einen weit-winkligen Brennweiten-bereich abzudecken. Das Objektiv ist klein und leicht. Die 14mm Brennweite ent-sprechen circa 22-24mm an Vollformat bzw. 35mm Klein-bild. Genau wie beim 23er kann der manuelle Fokus schnell und einfach mit einem „Nachhintenziehen“ des Fokusrings eingestellt werden. Mit seiner Offenblende von 2.8 ist es auch für Low-Light Situation geeignet. Wie bei allen Objektiven von Fuji ist es ebenfalls sehr scharf. Bei mir kommt es zur Zeit zu 100% in der Landschaftsfotografie zum Einsatz.

nach oben

Leica Elamrit 180mm f/2.8

Das Leica Elamrit 180mm f/2.8

Ein ganz besonders Objektiv in meiner Fototasche ist das Leica Elamrit 180mm f/2.8. Es ist ein rein manuelles Objektiv, welches ich mittels eines Adapters an meiner Fuji X-T2 benutze. Ursprünglich habe ich es für die Astro-fotografie gekauft. Ich wollte mich in der Deep Sky Foto-grafie ausprobieren, allerdings mit mäßigem Erfolg. Daher kommt das Objektiv mittler-weile ebenfalls in der Landschaftsfotografie zum Einsatz. Es ist perfekt geeignet um kleine Details in weitläufigen Landschaften aufzunehmen. Allerdings ist es auch sehr schwer, weshalb ich es nicht immer dabei habe. Der manuelle Fokus läuft butterweich und ist sehr genau einstellbar. Insgesamt erzeugt das Objektiv einen einzigartigen Look und sehr scharfe Bilder.

nach oben

Meine Drohne

DJI Mavic Pro

Die DJI Mavic Pro 1

Eine Drohne gehört mittlerweile fast zur Standardausstattung eines Fotografen. So ist es auch bei mir. Die DJI Mavic Pro ist bei fast jeder Fototour mit dabei. Dank ihres faltbaren Designs ist sehr kompakt sowie leicht und ideal für Fototouren in den Bergen. Trotz Ihrer Größe ist sie sehr leistungsfähig und macht gute Bilder. Besonders die Möglichkeit zwischen Hoch- und Querformat zu wechseln hebt die Drohne von Ihrem Nachfolger der DJI Mavic Pro 2 ab. Dies ist einer der Hauptgründe die Mavic Pro auch weiterhin zu nutzen. Die Bildqualität ist sehr gut, wenn man weiß wie man mit dem kleinen Sensor umgehen muss. Mit einem zweiten Akku sind auch längere Flugsessions möglich.

nach oben


Analoge Kameras

Neben der Arbeit mit digitalen Kameras, habe ich vor einiger Zeit auch das analoge Fotografieren angefangen. Ich möchte mich weiterentwickeln und denke das analoge Fotografie dazu ein guter Weg ist. Fehler lassen sich bei Aufnahmen auf Film nicht schnell korrigieren und das Motiv sollte gut überlegt und komponiert sein. Schließlich ermöglicht ein Film nur eine begrenzte Zahl von Aufnahmen.

Pentacon Six TL

analoage-kameras-pentacon-six-tk.jpg
Die Pentagon Six

Die Pentacon Six TL ist eine analoge Mittel-formatkamera aus der ehemaligen DDR. Nach einiger Suche fand ich ein günstiges Modell in einem sehr guten Zustand. Die Arbeit und das Fotografieren mit der Kamera kommt einer Offenbarung gleich. Allein der große und helle Lichtschachtsucher, bei dem man von oben auf die Mattscheibe und damit das Motiv schaut, ist beeindruckend. Es entsteht sofortein erstes Gefühl für die Bildwirkung und den Look eines geschossenen Motivs. Mit dieser Kamera fotografiere ich in einer anderen Art und Weise, viel langsamer und entschleunigt. Motiv- und Bildaufbau nehme ich sorgfältiger vor. Denn man hat nur einen Schuss, vielleicht auch zwei, für ein Motiv und das Ergebnis kann nicht mal schnell auf dem Display betrachtet werden. Besonders finde ich dass alle Abläufe mechanisch und ohne Elektronik erfolgen. Der Auslöser klingt satt, der Selbstauslöser schnarrt bevor er auslöst. Wird der der Film vorgespult, ertönt ein sattes Knacken. Die Kamera bereit für die nächste Aufnahme. Das Arbeiten mit der Kamera macht unglaublichen Spaß, auch wenn manche Ergebnisse noch Belichtungs- oder Fokusfehler haben.

nach oben


Stativ und Co.

Ein gutes Stativ ist ebenso wichtig wie eine gute Kamera oder ein gutes Objektiv. Vor allem für Landschaftsaufnahmen und/oder Langzeitbelichtungen ist Standfestigkeit das A&O. Gute Graufilter sind auch in meiner Kameratasche zu finden. Sie sind essentiell für Langzeitbelichtungen am Tag.

Vanguard Alta Pro

stativ-vanguard-alta-pro.jpg
Das Vanguard Alta Pro 263AGH

Zwei Stative hatte ich schon „verschliessen“, daher wurde es Zeit etwas Geld in die Hand zu nehmen und ein stabiles und belastbares Stativ zu kaufen. Meine Ent-scheidung fiel auf das Vanguard Alta Pro 263AGH mit dem Pistolengriff GH-100. Im Nachhinein eine sehr gute Wahl. Das Stativ lässt sich bis auf eine Höhe von 1,74m ausziehen und ist mit bis zu 7kg belastbar. Viel wichtiger für
mich ist aber die Möglichkeit, die Mittelsäule um bis 180 Grad horizontal und vertikal drehen zu können. In Kombination mit den bis zu 80 Grad schwenkbaren Stativbeinen sind bodenahe Aufnahmen oder ungewöhnliche Perspektiven kein Problem. Mittels weniger Handgriffe sind Mittelsäule und Stativbeine fixiert. Der Pistolengriff ermöglicht ein schnelles Verstellen des Bildausschnitts. Zudem ist die Wechselplatte nochmals um 360 Grad drehbar und zur besseren Orientierung mit einer Skala versehen. Ich arbeite sehr gern mit dem Stativ, es ist innerhalb einer Minute aufgebaut und sehr flexibel einsetzbar. Für Bergtouren und Wanderungen ist es allerdings sehr schwer. Mittlerweile sind auch die Arretierungen der Standbeine und Pistolengriff etwas ausgeleiert und weisen teilweise recht viel Spiel auf.

nach oben


Filter

filter-graufilter-nd4-nd8-n10.jpg
Meine Graufilter

Ich fotografiere generell und besonders bei Landschafts- oder Architekturaufnahmen sehr gern mit längeren Belichtungszeiten. Belichtungszeiten von mehreren Sekunden oder gar Minuten tagsüber zu erreichen, kann recht schwierig sein. Daher sind Grau- oder ND-Filter so gut wie immer in meiner Fototasche zu finden. Für unterschiedliche Tageszeiten und Lichtsituationen habe ich einen ND4, ND8 und ND10 Filter. Es ist mir so möglich die Belichtungszeit um bis zu 10 Blendendstufen verlängern, d.h. aus z.B. 1/1000s wird mit dem ND10 Filter eine Belichtungszeit von 1s. Kombiniert man die Filter sind Belichtungszeiten von mehreren Minuten möglich. Glatte Wasseroberflächen und langgezogene Wolken sind das Resultat. Ein anderer Vorteil ist dass, bei ausreichend langen Belichtungszeiten, bewegte Objekte wie Passanten aus dem Motiv verschwinden. Außerdem kann ich, beispielsweise mit dem ND4 Filter, auch tagsüber offenblendig fotografieren und so spezielle Effekte erzielen.

nach oben